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Kälteschutzanzüge

Überleben auf See

Nur ein Kälteschutzanzug hält warm.

Kälteschutzanzüge

Preiswerter Schutz für etwa 20 Euro: TPA-Wärmeschutzhhilfsmittel. Schützt gegen Regen, Wind und Kälte. Überlebensausrüstung für Rettungsboot und Rettungsinsel. Zugelassenes Wärmeschutzhilfsmittel (thermal protective aid TPA) gemäß SOLAS-MED 96/98.

Köln (SP) Die Chance, im kalten Wasser längere Zeit zu überleben, wird durch Kälteschutzanzüge verbessert. "Die Materialien leiten die Wärme des Körpers nicht weiter und isolieren ihn gegen das kalte Wasser", so der Fachverband Seenotrettungsmittel (FSR) in Köln.

Kälteschutzanzüge als Eintauchanzüge oder Überlebensanzüge schützen den menschlichen Körper im kalten Wasser vor Auskühlung beziehungsweise verlangsamen diesen Prozess. Sie erreichen ihre Schutzwirkung, anders als normale wärmende Kleidung, die in der Luft getragen wird, durch möglichst vollständige Isolation des gesamten Körpers vor dem Wasser. Im Idealfall lassen sie nur eine kleine Öffnung für Mund und Nase zum Atmen.

Für Kälteschutzkleidung in Europa gibt es für Personen, die bei ihrer Arbeit oder in ihrer Freizeit nahe dem oder auf dem Wasser aktiv sind, seit 2002 (2007 in Revision) verbindliche Normen DIN EN ISO 15027 (Schutzkleidung gegen Unterkühlung im Wasser: Teil 1 - Kälteschutzanzüge, Teil 2 - Seenotkälteschutzanzüge, Teil 3 - Prüfverfahren) für die Herstellung dieser als Persönliche Schutzausrüstung (PSA) eingestuften Bekleidung.

Die in der Norm definierten Anzüge weisen unterschiedlichen thermischen Schutz auf, der für unterschiedliche Wassertemperaturen (<5°C, 5-10, 10-15, > 15 °C) jeweils 4 Leistungsklassen von Anzügen festlegt. Die Leistungsklasse wird jeweils durch eine geschätzte Aufenthaltszeit im Wasser in Stunden angegeben.

Je nach Schutzklasse können diese Anzüge (nach SOLAS oder DIN EN ISO Vorschriften) nur sehr kurze Zeit ohne thermischen Stau an der Luft während der Ausübung der Arbeit oder des Sports getragen werden.

Die Praxis der Bekleidungsindustrie hat für die Sportschiffahrt bisher nur wenige Geräte nach der Norm DIN EN ISO 15027 anzubieten.

Statt dessen gibt es im undefinierten Bereich eine Menge so genannter Schutzanzüge, z.B. Segeloveralls, Dry Suits, Anti-Exposure-Suits, die im Ernstfall im Wasser keine lange zusätzliche Überlebenszeit bieten, jedoch im trockenen Zustand getragen werden können. Hier gebe es für die Rettungsgeräteindustrie noch große Entwicklungspotenziale, so der FSR.

Es werde Licht.



(c) Q-Visions Media Andrea Quaß