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Literarisches

Joseph Conrad, Der Spiegel der See

Kultbuch: Joseph Conrad, Der Spiegel der See.

Die Seele eines Lebens

Joseph Conrad hat dieses Buch später einmal "die Seele meines Lebens" genannt, und in der Tat ist dieser Titel ein grosses autobiografisch-dichterisches Zeugnis und zugleich die Summe seiner Erfahrungen mit Schiffen, Meeren und fernen Ländern. Conrad legt hier ein ganz persönliches Bekenntnis ab: sein "inneres Verhältnis zur See", denn sie war seine grosse Leidenschaft, gefeit gegen alle Anfechtung der Vernunft. Und so ist mit dem "Spiegel der See" nicht nur eines der grössten Werke der See-Literatur entstanden, - eine Huldigung der "unvergänglichen See, der Schiffe, die nicht mehr sind, und der schlichten Männer, deren Tage nicht wiederkehren"-, sondern auch eines der herausragendsten Werke der Weltliteratur.

Joseph Conrad, geboren 1857 in der Ukraine, war Sohn polnischer Landadliger. Ab dem siebzehnten Lebensjahr fuhr er für französische und englische Handelsgesellschaften zur See, Erwerb des Kapitänspatents zwölf Jahre später, 1884 Annahme der englischen Staatsbürgerschaft. Zahlreiche Roman-Veröffentlichungen. Der Autor verstarb 1924 in England.

Gebundene Ausgabe: 240 Seiten, Verlag: Edition Maritim (September 2002)
ISBN-10: 389225463X, ISBN-13: 978-3892254638

Die Faszination der See

Für lange Winterabende: Jack Londons Geschichten auf See.

Jack London, Geschichten auf See, Erzählungen

In diesem Band sind die schönsten Seefahrergeschichten Jack Londons versammelt – vom frühen Aufsatz des erst 17-Jährigen „Ein Taifun vor der japanischen Küste“ über „Feuer auf See“ die äußerst gelungene Verarbeitung eigener Erfahrungen auf einem Windjammer bis hin zum liebevollen Bekenntnis zum Segeln in „Vom Fahren mit kleinen Booten“.

Wer für die Faszination der See empfänglich ist, wird seine helle Freude an diesen Geschichten haben, denn sie zeichnen sich durch die typische Erzählweise Londons aus, durch seinen kraftvollen, farbigen Stil, seine unbefangene Subjektivität und vor allem die Begeisterung, mit der er das Sujet angeht – und „so entsteht der wilde Atem des Lebens, der diese Bücher durchfegt und ihre Lektüre zu einem unvergesslichen Erlebnis macht“ (Erich Maria Remarque).

224 Seiten, Format 10 x 17 cm, in Leinen gebunden mit Schutzumschlag,
ISBN: 978-3-89225-484-3, EUR: 16.90

Dava Sobel, Längengrad

Dava Sobel, Längengrad. Ein Muss für Navigatoren.

Die Bestimmung des Längengrades

Es ist eine faszinierende Wissenschaftsstory über den letzten Baustein der Navigation: die Bestimmung des Längengrades. Der Breitengrad war seit Alters her kein Problem: Sonne und Polarstern konnten mit Astrolabien oder später dem Sextanten einfach um Rat gefragt werden. Die so genannte Mittagsbreite gehörte zu den leichtesten Übungen: Mithilfe einiger astronomischer Tafeln kan man die Höhe der Sonne einfach in die Breite umwandeln. Mit dem Polarstern in der Dämmerung geht das sogar fast ohne Rechnerei. Doch zur Bestimmung des Längengrades braucht man Uhren, die auf die Sekunde genau gehen - und diese Genauigkeit auch bei längeren Seereisen beibehalten. Im Seefahrerland England wird 1714 vom Parlament ein damals unfassbar hoher Preis von 20 000 Pfund für den besten Chronometer ausgeschrieben. Ein Wettlauf beginnt: bornierte und intrigante Akademiker gegen bodenständige Handwerker. Darunter auch der unbekannte schottische Uhrmacher John Harrison. Die einen versuchten, die Sterne bei der Uhrzeit um Rat zu fragen, der andere setzte auf präzise Feinmechanik, um das größte wissenschaftliche Problem seiner Zeit zu lösen. Dava Sobel, Wissenschaftsredakteurin bei der New York Times, beschreibt verständlich, was es mit dem Längengrad auf sich hat und warum Schiffschronometer auch heute noch zu den wichtigsten nautischen Instrumenten zählen. Dava Sobel, Längengrad, 223 Seiten.

Dava Sobel, Längengrad, Broschiert, 223 Seiten, Berlin Verlag, Erscheinungsdatum: Dezember 1999, ISBN: 3827003644

Richard Dana, Zwei Jahre vorm Mast

Richard H. Dana beschrieb im 19. Jahrhundert das wahre Leben an Bord eines Windjammers.

Vom Sklavenleben auf den alten Segelschiffen

Von einer ungewöhnlichen Reise berichtet dieses Buch (Two Years Before the Mast, 1840) aus der großen Zeit der Segelschiffahrt. 1834 fuhr Richard Henry Dana, Spross einer der angesehensten Familien Neuenglands, als einfacher Matrose mit einer Brigg von Boston an der Ostküste Amerikas um das Kap Hoorn nach der Westküste, nach Kalifornien. Dort sollte die Mannschaft Rinderhäute sammeln und haltbar machen, die per Schiff zu den Lederfabriken im Osten gebracht wurden. Dana, damals 19 Jahre alt, wollte auf See nach einer Masern-Erkrankung ein Augenleiden auskurieren. Und er wollte das Seemannsleben aus eigener Erfahrung kennenlernen.

Ihn erwarteten die Enge des Mannschaftsraumes, kräftezehrende Arbeit bei Hitze, Kälte und Nässe, entwürdigende Behandlung durch den Kapitän, Stürme und Gefahren. Aber auch unvergeßliche Naturerlebnisse, Kameradschaft und die Begegnung mit dem damals mexikanischen Kalifornien, einem entlegenen, verschlafenen Landstrich mit Bewohnern, deren Lebensweise ihn zugleich faszinierte und irritierte.

1840 erschien das Buch, in dem Dana während seines Studiums seine zweijährige Reise beschrieben hatte, und wurde ein Bestseller. Erstmals erfuhr eine breite Leserschaft von der Härte des Matrosenlebens, von brutalen, menschenunwürdigen Zuständen an Bord vieler Schiffe. Viele amerikanische Schriftsteller, wie Herman Melville, verdanken diesem Buch entscheidende Anregungen. Die vorliegende Neuübertragung geht auf den Text der Erstausgabe zurück und umfasst auch das von Dana nachträglich angehängte rückblickende Kapitel "Vierundzwanzig Jahre später''.

497 Seiten, Verlag: Slg. Dieterich, Leipzig (1988), ISBN-10: 3735000304, ISBN-13: 978-3735000309

Auch: 394 Seiten, Dana, Richard H., Zwei Jahre vor'm Mast, Ein authentischer Bericht über das Leben an Bord, Edition Maritim, Hamburg 1981, ISBN 3-922117-27-9


(c) Q-Visions Media Andrea Quaß