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Rettung aus der Luft

Video: Winschen vom SAR-Helikopter

Video einer Übung der KNRM mit einem SAR-helikopter: abwinschen und aufwinschen aus mehreren Perspektiven.


Der Hubschrauber kommt


Die Retter kommen aus der Luft: Jetzt müssen wir mithelfen.

5) Verhalten bei der Hilfeleistung durch Luftfahrzeuge

Bei Annäherung eines Luftfahrzeugs müssen Schiffbrüchige weiter Ruhe
und klaren Kopf bewahren; sie dürfen das havarierte Fahrzeug bzw. das
Überlebensfahrzeug nicht verlassen, auch wenn sie glauben, entdeckt worden zu sein.
Im Wasser treibende Gruppen müssen zusammenbleiben. Nicht
wassernde Flugzeuge werden sich darauf beschränken müssen, Rauchmarkierungsbojen
und Ausrüstung abzuwerfen und die Position zu melden.

Schiffe in Seenot können durch SAR-Luftfahrzeuge mit speziellem Hilfsgerät
versorgt werden, das abgeworfen werden kann. Dazu können auch Behälter
mit Hilfsmitteln gehören, die mit einer schwimmfähigen Leine verbunden
sind. Folgende Geräte können wahlweise abgeworfen werden:
- Rettungsflöße
- schwimmfähige Funkbojen und/oder Sende-Empfangsgeräte
- Seewasserfärber, Rauchsignale
- Fallschirmleuchtkugeln zur Beleuchtung
- Lenzpumpen.

Ein Luftretter wird abgewinscht.

Der Sea King - hier ein Bild einer Übung zu Beginn der 90er-Jahre - ist kaum noch einsatzbar.

Zum Rettungseinsatz kommende Hubschrauber setzen bei Bedarf eines ihrer
Besatzungsmitglieder auf den Havaristen oder das Überlebensfahrzeug ab
oder sie winschen es ab zu dem im Wasser treibenden Schiffbrüchigen. Dieses Besatzungsmitglied ist dann behilflich beim Gebrauch der Rettungsgeräte.

Zum Abbergen von Personen bzw. Aufheißen von Personen aus dem Wasser
können folgende Rettungsgeräte eingesetzt werden:

Trage, Netz, Anker, Schlinge.

Meist kommt jedoch die Rettungsschlinge - offen oder geschlossen

Achtung: Der Helikopter kann sich während des Fluges wegen des fehlenden Kontaktes zur Erde tüchtig elektrostatisch aufladen:
Dann gibt's unten beim Ergreifen des Seils erst mal "einen gewischt": Das ist aber ungefährlich. Außerdem versucht der Luftretter, das Seil erst mal ins Wasser zu geben, dann ist die Ladung schon weg.

Meist lässt sich der Luftretter ebenfalls abwinschen und nimmt das Opfer bäuchlings wieder mit nach oben. Kommt das Seil jedoch allein, muss man selbst hinein.

Bei wild taumelden Masten springt man nach Anweisung und nur mit Rettungs oder Schwimmweste ins Wasser. Die Bergung erfolgt dort.


Das richtige Anlegen

So ist es richtig.


* Rettungsschlinge nicht vom Windenseil abhaken

* Windenseil

- nicht am Schiff festmachen
- nicht unter Deck ziehen
- nicht um die Hand wickeln
- muss stets frei von Hindernissen gehalten werden.


Segler müssen meist erst ins Wasser

"Wessex V" im Einsatz.

Rettungsaktion während der Fastnet-Katastrophe von 1979: Ein Crewmitglied der "Camargue" wird vom SAR-Hubschrauber "Wessex V" aufgefordert, ins Wasser zu springen. Ein Abbergen direkt vom Schiff ist wegen des wild taumelnden Mastes nicht möglich. Die "Wessex V" hat alle acht Segler gerettet.
(Bild in: K. Adlard Coles, Schwerwettersegeln)


(c) Q-Visions Media Andrea Quaß