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Notfall auf dem Dampfer

Seennotfall auf der Fähre - was tun?


Was tun bei einem Notfall auf einer Fähre
oder einem Passagierdampfer?


Auf vielen Fährschiffen sind nach Erfahrungen des ADAC die Notfallinformationen für Passagiere an Bord sehr dürftig. Aber auch die Passagiere selbst interessieren sich häufig zu wenig über das richtige Verhalten bei Notfällen. Wie wichtig es ist, für die eigene Sicherheit an Bord ein paar Minuten zu investieren, zeigt die Tatsache, dass es in jedem Jahr mehrere schwerwiegende Fähren-Unfälle in Europa gibt.

Der ADAC hat die wichtigsten Tipps zusammengestellt, die Urlauber auf Passagierfähren beachten sollten:

Im Normalfall:

Gleich nach Erreichen des Aufenthaltsortes an Bord feststellen, wo sich die nächstgelegene Sammelstation befindet, und wie man sie auf dem schnellsten Weg erreicht. Dabei empfiehlt es sich, gezielt die in Frage kommenden Fluchtwege nachzugehen.
Überprüfen, wo Rettungsboote und Rettungsinseln stationiert sind.
Die an Bord gegebenen Notfallinformationen beachten, sie können per Lautsprecherdurchsage, Videovorführung oder als Faltblatt gegeben werden.
Sich informieren, wie man die an Bord verwendeten Rettungswesten anlegt.
Während der Fahrt nicht im Ladedeck aufhalten, auch wenn die Türen dorthin offen sein sollten, keinesfalls dort rauchen

sieben Mal kurz, einmal lang: ALARM!

Im Notfall ertönt das Alarmsignal mit sieben kurzen Tönen und einem langen. In diesem Fall Ruhe bewahren und den Anweisungen der Mannschaft folgen.

Umgehend zu den Sammelstationen gehen.

Warm anziehen

Falls möglich, vorher warme Sachen anziehen. Keine Aufzüge benutzen und kein Gepäck mitnehmen. Gebückt gehen oder auf dem Boden kriechen, wenn man durch bereits verrauchte Zonen des Schiffes muss. Wenn man Feuer entdeckt, dies sofort bei der Mannschaft oder mittels eines Feuermelders anzeigen. Ist der Brandherd noch klein, versuchen, den Brand mit einem Feuerlöscher zu löschen.

Die in den Sammelstationen erhaltenen Rettungswesten umgehend anlegen. Danach weist die Mannschaft den Platz auf einem Rettungsboot oder einer Rettungsinsel zu. Falls Zeit bleibt, sollte man auch anderen Passagieren beim Anlegen der Rettungswesten helfen.



(c) Q-Visions Media Andrea Quaß