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Piraten

skip-56 (04.05.2009 18:07)
Der französische Segler, der vor gut drei Wochen bei einer Befreiungsaktion vor Somalia starb, wurde einem Radiobericht zufolge von der französischen Armee erschossen. Der 37-jährige Skipper habe sich schützend vor seine Frau und seinen Sohn gestellt, als die französichen Soldaten die Yacht gestürmt hätten, berichtete der französische Sender Europe 1. Er habe dabei abwehrend eine Hand nach vorne gestreckt - "eine reflexhafte Geste, die einen reflexhaften Schuss auslöst", hieß es in dem Bericht.

trauer (14.04.2009 19:53)
Bei der gewaltsamen Befreiungsaktion durch die französiche Marine am Karfreitag wurden Florent sowie zwei Piraten getötet. Drei Piraten wurden gefangen genommen. Mehr unter Seenot/News bei sailpress.com

Webmaster Sailpress (08.04.2009 10:59)
Ein französisches Ehepaar, das mit seiner Zwölf-Meter-Yacht "Tanit" im Indischen Ozean unterwegs war, ist am Samstag, 4. April, vor der somalischen Küste mit ihrem dreijährigen Kind in die Hände von Piraten gefallen. Es handelt sich um Florent (27) und Chloë Lemaçon (29) mit Sohn Colin (3) sowie zwei Freunde. Sie waren von Aden auf dem Weg nach Al Mukalla, dann sollte es nach Kenia gehen. Sie hatten alle Warnungen in den Wind geschlagen - nachzulesen in ihrem Blog http://tanit.over-blog.fr/. Der letzte Eintrag stammt vom 20. März: Darin berichten sie vom Kontakt mit der französischen Kriegsmarine: Am 17. März wurden sie von dessen Crew eindringlich gewarnt, die Reise fortzusetzen. Das sagte Marinesprecher Christophe Prazuck. Auch andere Organisationen hätten sie gewarnt. In ihrem Blog berichteten die Segler sogar von einem Treffen mit einem anderen Seglerpaar, das in die Hände von Piraten gefallen war.
Quelle: france24.com