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Alarm bei MOB

SAR-System für MOB - auch für Taucher geeignet

Düsseldorf (SP) Auf der Wassersportmesse boot 2014, 18. bis 26. Januar 2014 in Düsseldorf, wird von BlueLocar (Österreich)ein neuartiges Mann-über-Bord-System vorgestellt: Das Sicherheits- und Ortungssystem RAY ähnelt Lawinensuchgeräten und besteht aus einem Gerät, das sowohl Sender als auch Empfänger ist. Es eignet sich zum Beispiel für Segler, Taucher und Windsurfer und kann auch für die Mann-Über-Bord-Überwachung an Bord eingesetzt werden. Zu den Besonderheiten zählen die bidirektionale Ortung und Navigation, da
jedes Gerät zugleich Sender als auch Empfänger ist. Für den Betrieb ist eine Basisstation somit nicht zwingend erforderlich.

"Das Gerät ist mehr ist als ein MOB-System", so BlueLocar Geschäftsführer Dr. Georg Kania. Er vereist auf die Zusatzfunktionen, wie Kompassanzeige, Geschwindigkeitsanzeige, Tauchtiefe und die Möglichkeit, die Position auch ohne Notfall zu übertragen, um als Surfer, Taucher etc. einfach vom Team vor Ort wieder abgeholt zu werden. Kania: "Getestet ist die Tauchtiefe derzeit bis 10 Bar, also 100 Meter Wassertiefe."

Die SOS-Funktion überträgt die GPS-Position und ermöglicht rasche Rettungsmaßnahmen durch Personen vor Ort, wodurch die Rettungskette enorm beschleunigt wird. Zusätzlich übermittelt die HOME-Funktion auch ohne Notfall die GPS-Position. Außerdem erhält der Sender eine Benachrichtigung, ob die GPS-Position erfolgreich übermittelt und vom Empfänger manuell bestätigt wurde. Das System ist unabhängig von lokaler Infrastruktur (Mobilfunknetze, Sprechfunk, GMDSS) und arbeitet in lizenzfreien Frequenzbändern. Eine Registrierung ist nicht erforderlich.

RAY wurde ergonomisch designt, um den speziellen Kundenbedürfnissen im Tauchsport gerecht zu werden. Zusatzfunktionen wie ein digitaler Kompass und ein Drucksensor zur Tiefenmessung runden das Produkt ab. Für Windsurfer zeigt das System zusätzlich Geschwindigkeit und Sprunghöhe an.

RAY ist nach Hersteller-Angaben weltweit einsetzbar und überzeugt mit einer Sendedauer im Notfall von mehr als 24 Stunden. Besondere Eigenschaften stellen eine Reichweite von 3000 bis 10.000 Meter (abhängig von der Höhe des Empfängers über dem Wasser), die für die Nutzung mit Handschuhen optimierte Bedienung und die bequeme Datenübertragung via USB dar. Das Gewicht beträgt 280 Gramm inklusive der mitgelieferten Batterien. RAY hat ein widerstandsfähiges Gehäuse und ein Display, das auch unter direkter Sonneneinstrahlung sehr gut lesbar ist.

Kania: "Es ist dies unser erstes Produkt, das erstmals auf der boot 2014 in Düsseldorf vorgestellt wird. Verfügbar wird es nach unserer Planung im Mai sein." Der Einzelpreis inklusive Mehrwertsteuer beträgt imWebshop 495 Euro.

BlueLocar ist auf der boot Düsseldorf von 18. bis 26.1.2014: Messestand A46 in der Halle 3.

Infos: www.bluelocar.com.

Mehrteiliges und mobiles MOB-System

Düsseldorf (SP) Und noch ein MOB-System: Mobos ist nach Hersteller-Angaben ein Rettungssystem, das GPS und Funk miteinander vereint, wenn Crewmitglieder in den Bach fallen.

Das System besteht aus zwei Einheiten, einem Empfänger, der sich in einer wasserdichten Box an Bord des Schiffes befindet und Sendern, die sich in fast jede automatische Rettungsweste einbetten oder mit einer Tasche an jeder Feststoffweste anbringen lassen. Wahlweise gibt es den Sender mit manuellem Schalter (für Feststoffwesten) oder mit automatischer Aktivierung, die durch das Aufblasen der Weste ausgelöst wird. Sobald der Sender aktiviert ist, sendet er einen ersten Alarm an die Crew, damit die sofort über den Notfall informiert ist. Anschließend beginnt der Sender automatisch, seine GPS-Position zu übermitteln und zeigt sie und die Distanz und zeigt das in einer leicht verständlichen Grafik auf seinem Bildschirm an.

www.seareq.de/de/produkte/mobos.

MOB-Alarm für AIS

AIS-Seenotsender R 10 von Kannad (PLB, Personal Locator Beacon) für die Rettungsweste.

Düsseldorf (SP) Klein, handlich und mit wenigen hundert Euro recht preiswert sind die neuen MOB-Alarmgeräte, die mit dem AIS-System arbeiten. Einige können so in die Rettungsweste integriert werden, dass sie mit dem Auslösen der Rettungsweste mit dem Senden beginnen.

Das Automatische Identifizierungssystem (AIS) ist für Schiffe ab einer bestimmten Größe vorgeschrieben. Es übermittelt unter anderem Name, Rufzeichen, MMSI-Nummer, Fahrdaten und Position der Schiffe auf einen Radar-ähnlichen Bildschirm. Diese Geräte gibt es ab etwa 350 Euro bereits für Yachten. Auch Notsignale sind mit AIS möglich. GPS-AIS-EPIRBS senden die genaue Position. Mit AIS ausgerüstete Schiffe und Yachten können sich an der Suche beteiligen und auch direkt angesprochen werden.

Wer sich auch einen Transponder (Klasse B für Sporstchiffahrt und kleinere Fischereifahrzeuge ab etwa 800 Euro) leistet, wird mit seinem Boot auch von der Großschiffahrt gesehen - aber nur, wenn die nicht die lästigen Klasse B-Signale weggedrückt hat. Empfehlenwert ist immer, wesentlich tiefer in den Geldbeutel zu greifen und sich einen Klasse A-Transponder anzuschaffen: Damit wird man in jedem Fall gesehen.

Funk-Suchsystem für Mann-über-Bord

Funkpeiler RT-202 von Secumar. Antennensystem.

Neu: Rettungsweste mit Seenotsender

Scout 3D-Rettungsweste mit integriertem Seenotsender für 121.5 MHz. Rettungswesten müssen regelmäßig gewartet werden. Die nächste Wartung ist dem TÜV-ähnlichen Aufkleber zu entnehmen.

Ein integrierter Seenotsender mit Peilantenne macht die Rettungsweste Secumar Scout sicherer. Denn so wird im Ernstfall ein Träger dieser Weste problemlos von einem darauf abgestimmten Empfänger an Bord geortet und kann schneller gerettet werden. Der Seenotsender arbeitet mit einer hohen Ausgangsleistung von 2 W auf der Frequenz von 121.5 MHz, wird automatisch aktiviert. Der Seenotsender ist so auf dem Auftriebskörper platziert, dass die Sendeantenne immer dann weit über dem Wasser steht, wenn die Weste im Notfall aufgeblasen ist.

Bei der Secumar Scout handelt es sich um eine Rettungsweste der 275 N Klasse, die mit einer 60g CO2 Patrone ein Auftriebsvolumen von fast 300 N aufbringt. Die Rettungsweste verfügt über den in dieser Klasse üblichen Secumar-Standard wie Sprayschutzhaube, Ein-Indikator-Automatic hinter Kontrollfenster, 2-Tasten-Zentral-Edelstahlverschluss und integrierten Lifebelt.

Kosten für die Weste SCOUT 275 3D mit PLB : etwa 1098 Euro. Das Peilsystem (Notfunksystem 2-Band Directon Finder; Peilantenne, 10 m. Kabel) schlägt mit etwa 5465 Euro zu Buche (Herstellerangaben).

MOB-Alarm mit Life Tag

Life Tag - MOB System.

Frühwarnsystem bei Mann über Bord (MOB): Auslösung des akustischen Alarmes entweder manuell am Handgerät selbst oder automatisch beim Erreichen einer Distanz von zehn Metern (32 Fuß) Entfernung zur Basisstation. Zusatzanschluss für externe Sirene. Bis zu 16 Handauslöser (Personal Tags) können an eine Station angeschlossen werden. Kompatibel mit ST60 Plus und der C-Serie sowie an Kartenplotter dieser Serie. Lieferumfang: Basisstation 12V, 2 Alarmauslöser (Personal Tags), 1 externer Alarm. 2 Jahre Garantie. Kosten: etwa 600 Euro.

MOB-Alarm mit dem MOBI-System

Neu auf dem Markt in 2009: Mobi-Alarmsystem von NASA.

Mann-über-Bord-Alarm MOBI

Bis zu acht Crewmitglieder überwacht das Mobi-System von NASA. In einer Zentrale wird angezeigt, wer oder was noch Bord ist. Nicht nur Crew-Mitglieder können mit Namen eingegeben werde, auch die Überwachung zum Beispiel vom Beiboot (Dinghi) oder Bordhund ist möglich. Die Handgelenkssender werden mit PIN-Code personalisiert. Bei Alarm, wenn ein Sender außerhalb der Reichweite der Zentrale geraten ist, ertönt ein lauter Ton.
Kosten (inklusive drei Handsender): etwa 199 US-Dollar, 230 Euro.

Persönliche EPIRB mit GPS auf 406 MHz

ACR-AquaFix PLB. Die persönliche Satelliten- Seenotfunkbake.

Der ACR-AquaFix-Notsender, eine Cospas/Sarsat- EPIRB, kann wegen seiner Abmessungen auch als persönlicher Notfunksender verwendet werden. Sie enthält einen 406 MHz-Notsender mit integriertem GPS und Schnittstelle zu externem GPS. Diese neueste Version der kleinen, leichten und äußerst robusten ACR Notsender ist vornehmlich für den Einsatz an der Person entwickelt worden. Er passt in fast jede Jackentasche oder in die Rettungsweste.

Daten, ACR-AquaFix PLB:

- sendet nach manueller Auslösung auf 406 MHz ein digitales, weltweit einmaliges Signal und auf 121,5 Mhz (SAR Homingfrequenz)
- mit integriertem GPS
- weltweite Signalortung (auch an Polkappen)
- Alarmierung innerhalb von Minuten bei GPS-Koordinatenübermittlung durch geostationäre Satelliten
-abnehmbares Holster, das den Notsender schützt und gute Befestigungsmöglichkeit bietet
- flache, sehr robuste Antenne
- schwimmfähig, wasserdicht bis 10 Meter
- Lithium-Batterie, etwa elf Jahre Lebensdauer

Abmessungen: 4,4 x 14,5 x 7,7 cm
Gewicht: 340 Gramm
Infrarot-Schnittstelle: NMEA 0183,ver 1.5 oder 2.0 (für Datenübergabe von externem GPS)
Zur Verwendung an Bord als Cospas/Sarsat-EPIRB mit GPS) oder als auf eien Person zugelassener Notsender.

Kosten: etwa 800 Euro.



(c) Q-Visions Media Andrea Quaß